Mein spiritueller Weg

Ich bezeuge!

Durch unglückliche, schlimme Umstände, die Vermittlung von einem falschen Gottesbild, wurde mein Gottvertrauen in der Kindheit und im späteren Leben gestört. Es gab viel Angst und ich hätte allen guten Grund gehabt, mich von Gott und dem Glauben abzuwenden.

Besonders schlimm war für mich, dass unter anderem gelehrt wurde, das Kinder und Menschen anderer Konfessionen oder Religionen ins Fegefeuer oder in die Hölle kommen würden. Meine Freunde und andere Menschen die evangelisch waren, sollen also ins Fegefeuer oder in die Hölle kommen. Dies war ganz schwer auszuhalten.                                                                                                                                                                                                       Eines Tages ist dann folgendes geschehen: Nach dem Unterricht in der Kirche, ich war damals vielleicht 11 oder 12 Jahre alt, war ich auf dem Weg nach Hause. Ich erinnere mich, dass ich ganz verzweifelt und voller Angst gewesen war. Plötzlich, ich weiß heute noch den Platz, wo dies damals geschah, durchfuhr mich von Oben eine Kraft wie ein Blitz, die so stark war, dass ich fast auf die Straße gefallen wäre.                                                     Gleichzeitig hörte ich die Worte: "Jesus Christus ist nicht so"!                                                                                                                                                                                                                 Damals konnte ich mit niemandem über dieses Erlebnis sprechen. Aber immer wieder dachte ich darüber nach wie Jesus, wie Gott wirklich ist, sein könnte.

Vielleicht war diese Erfahrung der Anfang meiner lebenslangen Suche.

In den folgenden Jahren meines Lebens zeigten sich ungewöhnliche Zeichen und Begebenheiten. Persönliche Erfahrungen mit Jesus, mit der Liebe Gottes, mit dem Glauben, machten mich neugierig darauf diesem immer mehr Beachtung zu geben. Regelrechte Wunder, auch Heilungen geschahen in meinem Umfeld. ( Solches geschieht immer wieder auch bei anderen Menschen und Situationen in der ganzen Welt)

Was mich am meisten begeistert, was mich fasziniert ist ein besonderes Erlebnis, die persönliche Erfahrung, dass die Liebe Gottes wirklich allen           Menschen gilt. Niemand ist ausgeschlossen.

Es wurde auch zu meinem großen Erstaunen viel Gutes was uns der christliche Glaube, die frohe Botschaft der Liebe und des Friedens, das was Jesus uns gelehrt hat, in oftmals besonderen einfach verständlichen Erlebnissen gezeigt.

 Auch kam folgende Aussage:

"Da hat Gott, das hat der Himmel gewirkt. Da war Jesus mit im Spiel, dass ich dies erzähle und in den Dienst des Ganzen stelle"!

Immer wieder ging und geht es um das Wohl und die Würde des Menschen, die Verbundenheit und die Liebe.

Zurück in die Freiheit.

Schön, wichtig und wertvoll sind die Berichte, Erzählungen von vielen Menschen, die in den letzten Jahren eigene besondere spirituelle Erlebnisse hatten, die sie auf das Einwirken Gottes in ihrem Leben zurückführten. Gott lebt, wirkt und heilt auch heute noch, nicht nur vor langen Zeiten.                                       

                                                                                                                                                                   Anita Emmel

                                                                                                                                                                          

 Es wurde mir immer klarer

Am Abend des 28. Dezember 2013 war ich aufgewühlt und wirklich sehr ärgerlich. Ich schimpfte sogar mit Gott. Ich wollte endlich die Bedeutung und den Zusammenhang all dieser, verschiedenen Erlebnisse und Lebensbereiche, in allen betreffenden "Einzelstücken", verstehen.

Am nächsten Morgen, am 29. Dezember bin ich aufgewacht und habe wahrgenommen, dass ich gleich etwas aufschreiben musste. Sofort lief ich in unsere Wohnküche. ich nahm Schreibblock und Stift und setzte mich an den Tisch.

Innerlich kamen jetzt Worte in mir hoch, die ich ganz sschnell aufgeschrieben habe. Zum Nachdenken blieb mir keine Zeit. Als die Worte aufhörten hatte ich folgenden Text geschrieben:

 "Es wurde mir immer klarer, dass es um viel mehr ging, als nur um das Heilen von Krankheitssymtomen.

Es geht um die Verbundenheit, um unseren Schöpfer, die Quelle, das Einssein. Somit geht es um Frieden, um Mitgefühl, um Liebe, für uns selber, für andere, für alle zusammen.

Es geht um die Welt neben oder über uns, dass es sie gibt, dass sie einwirkt in unser Leben, dass sie uns Kraft und Mut gibt für unseren Weg, für unser Zusammensein. Auch für Heilung.

Es geht um ein Verstehen unserer Erlebnisse, dass sie uns weiterbringen können, weiterbringen in unser -zurück zu unserem wahren Selbst, welches göttlich ist. Wo Frieden und Liebe und Mitgefühl an vorderster Stelle stehen.

Wo wir unsere Geschwisterlichkeit mit allen Menschen und der ganzen Welt erfahren. Mit allen Menschen und der ganzen Schöpfung.

Nicht mehr und nicht weniger. So sei es, so sei es."